Musiktherapie – eine Wohltat für Körper, Geist und Seele


Die Instrumente von Meerklang lassen sich sehr gut in allen Bereichen der Musiktherapie einsetzen. Musik wird seit jeher mit Emotionen in Verbindung gebracht. Bereits in der Frühantike wurde Musik verwendet, um Götter zu beschwören und Dämonen zu vertreiben. Der große Nutzen von Musik wurde auch später in der klassischen Antike bestätigt. Hier ging man davon aus, dass Musik das innere Gleichgewicht herstellt. Und auch heute findet Musik einen besonderen Platz in der Gesellschaft. Wir sind alltäglich von ihr umgeben und sie hilft uns, unsere Ruhe zu finden. Das machen sich auch Therapeuten in Form der Musiktherapie zunutze.


Die rezeptive Musiktherapie


Die älteste Form der Musiktherapie ist die rezeptive. Rezeptiv, das bedeutet, dass der Patient die Musik wahrnimmt, ohne aktiv an dem Erzeugen von Klängen teilzunehmen. Dies fördert die Konzentration des Therapierten auf die eigene Wahrnehmung. Diese Form der Therapie findet oftmals Anwendung bei Babys, Komapatienten und auch als Teil der Sterbebegleitung. Seit den 80er Jahren steigt das Interesse an rezeptiven Musiktherapien wieder erheblich an.


Die aktive Musiktherapie


Bei der aktiven Musiktehrapie nimmt der Patient selbst am Spielen des Instruments teil. Dies ermöglicht es dem Patienten, eine nonverbale Ausdrucksform zu nutzen und somit besonders auf die eigene Gefühlslage fokussiert zu sein. Welches Instrument für welchen Patienten bzw. für welche Therapiesituation geeignet ist, ist individuell zu entscheiden. Selbstverständlich setzt eine aktive Therapie mit Musikinstrumenten keinerlei musiktheoretische Bildung voraus – im Fokus stehen lediglich das erzeugen von Klängen und die darauf erfolgenden emotionalen und physischen Reaktionen.


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