Musiktherapie

 

Musiktherapie mit Säuglingen

 

Zitat:

 

Musik gilt als äußerst geschicktes Medium, um Säuglinge während eines

Schreianfalls zu erreichen, zu regulieren und die Aufmerksamkeit zu fördern

(Decker- Voigt H.-H. 1999, Lenz, G.M. 2000). Wird das Schreien des Kindes

durch singen/spielen in ähnlicher Frequenz begleitet, empfindet sich das

Baby offenbar nicht mehr so allein und besser verstanden als vorher

(Decker-Voigt, H.-H. 1999)

 

Musik bietet/ist Struktur

 

Musik kann oft wiederholt werden (externe Redunanz) und eine interne

Struktur besitzen, die sehr einfach und repetitiv ist (interne Redunanz), z.B.

Wiegenlieder (Smeijsters, H. 1999). Durch die Struktur von Musik können

Reize dosiert eingesetzt werden. Das Wiederholen von Liedern kann die

Reize auf ein Maß reduzieren, so dass diese für ein Baby leichter zu

habituieren sind. Musik gilt als äußerst geschicktes Medium, um Säuglinge

während eines Schreianfalls zu erreichen, zu regulieren und die

Aufmerksamkeit zu fördern (Decker- Voigt H.-H. 1999, Lenz, G.M. 2000).

Spielt oder singt man in gleicher Frequenz des Schreiens mit, empfinden sich

die Babys offenbar nicht mehr so allein und besser verstanden als vorher

(Decker-Voigt, H.-H. 1999).

 

Musik kann eine beruhigende Wirkung haben

 

Die spezielle Eigenschaft von Wiegenliedern und Musik, die vom Fötus im

Mutterleib erfahren wurde, kann in der postnatalen Zeit eine positive,

beruhigende Wirkung haben. Das langsames Tempo und die gleichbleibende,

geringe Dynamik eines auditiven Stimulus haben Einfluss auf

physiologische Reaktionen. Bewegungen verlangsamen sich, die Atmung

wird gleichmäßig und zugleich sinkt die Herzfrequenz.