Musiktherapie

 

Die  Instrumente von Meerklang lassen sich sehr gut in allen Bereichen der Musiktherapie einsetzen.

 

Auf der linken Seite finden Sie die verschiedenen Bereiche in denen die Instrumente eingesetzt werden können. Die Körperklanginstrumente wie die Klangliege oder das Therapiemonochord kommen vor allem im Bereich der rezeptiven Musiktherapie zum Tragen ( Z.B. Palliativmedizin, Klangmassage).

 

Alle anderen Instrumente sind dem aktiven  musiktherapeutischen Arbeiten zuzuordnen.

 

Im Folgenden ein paar allgemeine Informationen zur Musiktherapie aus Wikipedia und Co:

 

Zur Geschichte

 

Durch ihre Fähigkeit starke emotionale Reaktionen hervorzurufen, war Musik schon früh mit Heilung und Wohlbefinden verbunden. Bis in die Frühantike hinein wurden durch das gezielte Versetzen in Trance die Götter beschworen und Dämonen vertrieben.

In der klassischen Antike ging man davon aus, dass sich kranke Menschen in Unordnung befinden und durch die Hilfe von Musik die geistige und seelische innere Harmonie wiederhergestellt werden kann.

Auch im alten Testament gibt es einen Hinweis auf den Einsatz von Musik zur Heilung von Krankheiten. In der Renaissance gewann der Zusammenhang von Affekten, vor allem der Melancholie, und Musik an Interesse. In Renaissance und Barock stand die Regulation des Blutes durch Schwingungen im Blickpunkt.

In der Romantik wandelte sich das klassische medizinische Bezugssystem der Musik hin zum psychologisch ausgerichteten Schwerpunkt. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden die heutigen Bereiche der aktiven Musiktherapie, die rezeptive Musiktherapie verlor an Bedeutung. Seit den 1980er Jahren stieg das Interesse an rezeptiver Musiktherapie wieder. Besonders spirituelle Richtungen galten als populär. Dabei wurde eine Vertiefung des seelischen Zustands, beispielsweise durch das Hören von Monochorden angestrebt.

 

Rezeptive Musiktherapie

 

Die rezeptive Musiktherapie ist die älteste Form der Musiktherapie. Im Gegensatz zur aktiven Form der Musiktherapie beinhaltet die rezeptive Musiktherapie nicht das aktive Musizieren des Patienten. Der Patient nimmt die Musik,  vom Therapeuten gespielt  passiv wahr, d.h. ohne Einfluss auf die musikalische Gestalt.

Früher wurde die rezeptive Musiktherapie als passive Musiktherapie bezeichnet. Dieser Begriff wurde ausgewechselt, da das Rezipieren von Musik auch einen aktiven Vorgang darstellt. In der rezeptiven Musiktherapie nutzt man die Tatsache, dass Musikhören die Introspektion und die Selbstwahrnehmung erhöhen kann. Eine andere Möglichkeit stellt das Spiel des Therapeuten dar.  Wichtige Anwendungsfelder sind u.a. die Arbeit mit Frühgeborenen, Innere Medizin, der geriatrische Bereich, komatöse Patienten und Sterbebegleitung.

 

Aktive Musiktherapie

 

Die Unterscheidung zwischen aktiver und rezeptiver Musiktherapie bezieht sich auf den Aspekt der musikalisch-gestaltenden Teilnahme des Patienten. In der aktiven Musiktherapie ist der Patient, im Gegensatz zur rezeptiven Musiktherapie, durch spielen am Instrument aktiv beteiligt. Die Musikinstrumente, mit denen der Patient musikalisch (meist) improvisiert, geben ihm neben dem verbalen und nonverbalen eine weitere, nämlich musikalische Möglichkeit des Ausdrucks.

Die Auswahl des Instruments bzw. der Instrumente wird meist auf die konkrete Therapiesituation abgestimmt, d.h. sie steht im engen Zusammenhang zu aktuellen Themen/der Situation des Patienten. Eine musikalische bzw. instrumentale Vorbildung des Patienten ist nicht nötig, da die musiktherapeutische Musik keinerlei Ansprüche an Fähigkeiten oder Virtuosität stellt.